Wochenbuch 2018

27. August 2018 Von der Gige gefahren

Letzten Dienstag sind wir von der Gige gefahren.

Nun melken und wohnen wir wieder am gleichen Ort: in der Hinderist Hütte.

26. August 2018 Schnee

Es gibt doch noch eine Abkühlung.

Die Wasserberg-First ist am Morgen leicht überzuckert. Und das Thermometer draussen zeigt noch 1.9°C an. Während der vielen, auch hier oben schon fast heissen Tage, überlegte ich manchmal, ob wir heuer im Stubli den Ofen überhaupt mal anfeuern werden. Nun ist es so weit.

1. August 2018 Trockenheit

Bis jetzt hatten wir genügend Wasser.

Doch jetzt versiegt langsam aber sicher der Zulauf aus unserer Quelle. Nun müssen wir das Wasser gut einteilen. Zwar haben wir vor Jahren ein grosses Reservoir erstellt; doch auch dieses ist irgendwann leer. Und wenn man das Wasser verschwendet geht es sehr schnell. Am meisten Wasser braucht bei uns die Milchkühlung. Deshalb haben wir nun einen Milchtank ausgeliehen, der mit eigenem Kältekreislauf arbeitet. Statt einigen hundert Liter kalten Wassers braucht es jetzt eine halbe Stunde Stromproduktion eines Stromaggregates, und die Milch ist gekühlt. Wo sonst noch Wasser gebraucht wird, versuchen wir damit sparsam umzugehen. Trotzdem hoffen wir jeden Tag, dass es (bald und ausgiebig) regnet.
Die Foto zeigt das Dachtrauf eines kurzen Gewitters des heutigen Tages. So wenig Wasser reicht nicht um die Quelle anschwellen zu lassen.

16. Juli 2018 Von der Hinderist Hütte zur Gige

Nun ist noch die 'letzte Treppenstufe' an der Reihe.

Heute plündern mein Mann, unser Sohn und die jüngste Tochter das Vieh und den Melk-Container auf die Gige. Am Vormittag ist der Container dran und nach dem Mittag das Vieh. Auch dieses Mal klappt alles gut.

10. Juli 2018 Telefongespräch

Was ist da wohl so Interessantes zu vernehmen?

Bei der Hütte haben wir nicht immer guten Empfang mit dem Handy. Deshalb hat mein Mann beim Kreuz oben telefoniert. Er ist auf dem Weg zur Gige, um dort zu hagen.

7. Juli 2018 Sonnenuntergang

Der schöne Sommer zeigt ...

... auch schöne Sonnenuntergänge.

22. Juni 2018 Vom Laueli zur Hinderist Hütte

Nun ist es wieder soweit.

Wir zügeln mit dem Vieh und der Käserei auf den Wasserberg. Da unser Sohn mit ein paar Kollegen gerade jetzt auf ihrer Lehrabschluss-Reise ist, helfen nebst unserer jüngsten Tochter noch weitere Personen. Am Morgen kommt unser ehemaliger Nachbar-Älpler und hilft mit dem Vieh auf den Wasserberg fahren. Am Nachmittag hilft mein Bruder die Käserei-Sachen verladen und plündern. Als wir abfahren bilden wir fast einen Konvoi: Zuvorderst fährt die Tochter mit dem Kessi im Anhänger, danach folge ich mit dem Viehanhänger voll Plunder, dann folgt mein Bruder mit dem Milchtank und zuhinterst kommt mein Mann mit dem Container auf dem Transporter. Sobald wir oben sind beginnt das Ausladen und Versorgen. Abends melken wir wieder normal und fast alles ist an seinem Platz. Die Züglete hat gut geklappt!

30. Mai 2018 Laueli putzen

Damit ich mit dem Käsen starten kann ...

... muss alles sauber sein. Der Winterstaub muss weggewaschen werden: In der Käserei und auch in den übrigen Räumen.

Damit ich die Wand putzen kann habe ich alle Käsereisachen, die dort aufgehängt sind, auf das Kessi gelegt.

24. Mai 2018 Z'alp fahren

Schneller als gedacht ...

... fahren wir mit unseren Kühen in die Suteren. Da es im Februar und März so viel Schnee in der Höhe hatte, rechneten wir damit dass es Juni werden würde. Doch die Wärme vom April hat den Schnee zergehen lassen wie Butter an der Sonne. Und die Natur ist wieder 'gleich schnell' wie die vorherigen Jahre.
Unser Melkcontainer zügelt nun schon den zweiten Sommer mit den Kühen von Stafel zu Stafel. Doch diesen Sommer müssen wir nur noch mit den entsprechenden Rohren die Rohre im Stall mit dem Container verbinden, die Hahnen an der Milchleitung anbringen, die Leitung waschen und schon ist fürs Melken eingerichtet.

21. Mai 2018 Käsebesuch auf dem Wasserberg

Heute wollen wir die Käselaibe, ...

..., die auf der Alp überwintert haben, pflegen gehen. Bis zum Lauelisboden fahren wir mit dem Auto. Von dort wandern wir zur Hinderist Hütte. Die neue Hütte sieht man von weiterher als die alte. Leider hat es gar nicht mehr viel Schnee. Hoffen wir, dass es nicht zu warm wird. Denn ein Feind von viel Alpmilch ist ein 'alter' Grasbewuchs. Wir können jedenfalls ohne viel über Schnee gehen zu müssen zur Hütte gelangen. Dort wenden wir als erstes die Käse. Dann ist es Zeit fürs Picknick und ein paar Blumenfotos. Die ersten Bumen sind natürlich auch schon am Blühen, da der Schnee sich so rar gemacht hat.  Da wir hier nichts mehr zu erledigen haben steigen wir noch zum Gigengaden hoch und schauen, ob hier etwas besonderes ist. Es ist alles in Ordnung, und wir wandern über diverse Schneefelder über die Riedböden zum Chrüzgütsch. Dort geniessen wir die Aussicht, bevor wir zur Dräcklochhütte und danach der Wasserleitung entlang wieder zum Lauelisboden gelangen.

9. Mai 2018 Kälberweide

Die Weide ist ...

... für unsere Kälber etwas zu gross. Deshalb wächst mehr Gras nach als sie fressen können. Darum können sie sich fast im hohen Gras verstecken.

7. Mai 2018 Helikopterlandeplatz

Neuerdings landen die Helis, ...

..., die Holz aus den steilen Wäldern fliegen, unterhalb unseres Landes neben der Bisistalerstrasse aufs 'Pfylä Platz'. Als ich die Vorbereitungen dazu sah, fragte ich mich, wie unser Kühe reagieren auf den Lärm. Die sahen verwundert hin. Doch bald wandten sie sich wieder dem Fressen zu. Keine Spur von Aufregung oder Panik.

29. April 2018 Blütenstaub-Wolke

Baumblüte und Wind gleich ...

... aussergewöhnliche Wolken. Und überall Blütenstaub: Auf dem Auto, den Fensterbrettern, auf Wasserpfützen ...

24. April 2018 Frühlingsfarben

Immer wieder faszinieren mich ...

... die wunderschönen Farben des Frühlings. Wenn der Hintergrund noch im Schatten liegt leuchten sie sogar. Jeden Frühling kann ich von unserem Küchenfenster aus den Kirsch- und den Nussbaum im Töbeli sehen. Meistens trifft die Blüte des Kirschbaumes und der rötliche Blattaustrieb des Nussbaumes zusammen. Dann kann ich dieses herrliche Farbenspiel von rot und weiss geniessen.

22. April 2018 Kleiner Ausflug Fedli

Schon wieder ein Schön-Wetter-Sonntag.

Ein paar Schritte zu gehen tut uns gut. Heute wollen wir von der Sturzegg (sie liegt an der Pragelstrasse 912 m ü Meer) zum Fedli gehen. Auf dem Weg dorthin muss man einen kleinen Tunnel durchqueren. Jedesmal wenn wir dort durchgehen 'höre' ich das Velo des Schwarzen Tanners riegeln. Im Film 'Der Schwarze Tanner' fuhr er nämlich durch diesen Tunnel und war gleich darauf in Ibach draussen. Wenn es keine Filmschnitte geben würde wäre es nicht möglich. Vom Fedli wanderten wir dann Richtung Grossband. Auf einer Anhöhe hat es ein provisorisches Bänklein mit einer herrlichen Aussicht auf das Muotatal. Dort verweilten wir und bestaunten die Frühlingswelt. Danach gingen wir weiter bis wir Richtung Wasserberg-Hang sehen konnten: Die Suteren war 'zum Greifen nahe'. Bald kehrten wir um und gingen zu unserem Auto zurück und fuhren nach Hause.

21. April 2018 Käsebretter waschen

Das sehr sonnige Wetter ist ideal ...

... um die Käsebretter zu waschen. Die Sonne ist die günstigste Desinfektion. Und zur Aufbewahrung kommen die Bretter in den neuen Käsebretterwagen. Dort haben sie es trocken und luftig. Und sind bereit, wenn wir sie wieder verwenden wollen.

15. April 2018 Ausflug Plattenweg

Wie letzten Sonntag ...

... machen mein Mann und ich eine kurze Wanderung. Wir lassen uns von unserer Tochter nach Hinter-Horgrasen chauffieren. Von dort nehmen wir den Plattenweg Richtung Pragel. Viele Teilstücke sind zwar noch schneebedeckt, mit guten Schuhen (Wanderschuhen) jedoch gut zu begehen. Dieses Mal wandere ich diesen Weg in die entgegengesetzte Richtung. Nach der Teufdolen gehen wir nicht auf dem Wanderweg Richtung Klosterweid weiter sondern zum Heimwesen Klosterberg. Über seine Zufahrtsstrasse gelangen wir zur Pragelstrasse und wandern nun talwärts heimzu. Zuerst habe ich etwas bedenken, dass mir das Abwärts-Wandern auf der Teerstrasse trotz Wanderstecken 'in die Knie fährt'. Immer wieder hat es jedoch einen Streifen neben der Strasse, der gekiest ist. So habe ich am Ende unserer Wanderung gar keine Beschwerden und freue mich, dass wir wieder Wege gegangen sind, die ich noch nie zu Fuss bewältigt habe.  

8. April 2018 Raus!

Gestern konnten die Kühe das erste Mal in diesem Jahr auf die Weide.

Weide ist zwar zuviel gesagt. Denn der Bewuchs ist noch sehr klein. Trotzdem gehen sie gerne raus. Die viele frische Luft, die Sonne, das geniessen ja auch wir Menschen.

6. April 2018 Abendstimmung

Die Sonne zeichnet mit ihren letzten Strahlen die Bäume nach.

Und lässt mit ihrem Schlaglicht die besonnten Dinge 'rausstechen'.

8. März 2018 Langsames Frühlingserwachen

Die Krokusse und Schneeglöggli blühen in Mutters Garten.

Die Schneeglöggli haben schon lange ihre Köpfchen aus der Erde gestreckt. Doch der Schnee hat sie immer wieder zugedeckt. Doch jetzt hat es ein paar wärmere Tage gegeben, deshalb haben sich auch die Krokusse aus der Erde gewagt.

11. Februar 2018 Hinderist Hütte 'kontrollieren'

Wir wollen auf dem Wasserberg nachsehen ...

 ... ob die Hütte noch steht und ob wir in den Käsekeller können um die Käse zu pflegen.
Das Wetter ist zwar nicht sehr gut: es ist bedeckt und schneit manchmal ein paar Flocken. Mein Mann, unsere zweitälteste Tochter und ich gehen mit den Schneeschuhen und unser Sohn nimmt die Tourenski meines Mannes. Miteinander starten wir auf der Mettlen, denn weiter fahren können wir nicht. Schon bald hängt unser Sohn uns ab. Mit seinen gut 20 Jahren ist er einfach schneller als wir. Im Laueli sehen wir ihn nochmals kurz von weitem, als er den Rain Richtung Hülenen quert. Wir begutachten zuerst die Lauelishütte. Hier scheint alles in Ordnung zu sein. Einzig die Türli des Feuerwehrschlauch-Kastens sind offen und lassen sich nicht mehr gut schliessen. Deshalb muss mein Mann die Stalltüre etwas freischaufeln, damit er drinnen eine Schnur und Hagraffen holen kann. Dann binden wir die Schur quer über die Törli und binden sie an der eingeschlagenen Hagraffe fest. So sollte es bis im Frühjahr halten. Weiter geht es ungefähr der Strasse entlang Richtung Wasserberg.
Als wir zur Stelle kommen, von der aus man die Hütte das erste Mal sieht, sehen wir gar nicht viel von den Gebäuden. Wir gehen weiter und sehen nun, dass der Stall nur einen schmalen Spalt zeigt, und dass die Hütte auf der Süd-ost-Seite ausgeblasen ist. Wie die Foto zeigt sieht man von ihr hier recht viel.
Unser Sohn hat uns schon erwartet. Er war inzwischen auf der Gige und hat dort den Stall 'gesucht'. Viel gesehen hat er von diesem auch nicht.
Durch einen schmalen Spalt gelangen wir zur Käserei-Türe, von der ich den Schlüssel dabeihabe. Wir wollen in die Hütte, damit wir an einem trockenen Ort unser Picknick essen können. In unserer Schlafkammer öffnen wir die Fensterläden und setzten uns auf das Bettgestell. Wir beeilen uns mit essen, denn es ist sehr kalt. Das Käse-wenden lassen wir sein, denn vom Käsekeller ist gar nichts zu sehen. Wir schliessen die Hütte wieder ab und begeben uns auf den Heimweg. Unser Sohn ist mit den Skiern natürlich der Schnellste. Dafür wird er der erste im Stall sein. Wir nehmen Abkürzungen wo es geht und sind vielleicht eine Dreiviertel-Stunde später auch zu Hause.

Weitere Bilder siehe Bildergeschichten

28. Januar 2018 Aprilwetter?

Die letzten vier Wochen ...

... kommen mir fast wie der April vor. Über die Weihnachtszeit hatte es viel Schnee. Doch schon bald schmolz er dahin, und nach Drei Königen hatten wir Schnee wie auf der ersten Foto. Doch vor dem 20. Januar schneite es wieder, was die zweite Foto beweist. Und heute sieht es draussen wieder so aus wie auf der ersten Foto. Ist das nicht 'aprilmässig'?

Alpkäserei Wasserberg

Familie Gerold & Käthy Gwerder
Starzlen
6436 Muotathal

T: 041 830 13 05
M: 079 247 70 13

 E-Mail

Bild des Monats

nach oben