Wochenbuch 2012

11. Dezember 2012 Sehr viel Schnee

So viel Schnee habe ich Anfangs Dezember noch nie erlebt.

Die letzten Tage hat es immer wieder geschneit. Die Hagstüde schauen nur noch ein kleines Stück aus dem Schnee. Auch die "Haube" auf dem Stromwagen ist mächtig geworden. Die Dächer hat es beim "Guchsen" eher mal wieder teilweise abgeblasen. Von den Kaminen guckt jedoch auch nicht mehr viel hervor. Dieses tägliche Schneien bedeutet für meinen Mann auch täglich Schneepflugen: um den Stall und beim Haus. Bei so viel Schnee wird es schwierig ihn noch auf Haufen zu kippen. Irgendwie hat es dann doch immer geklappt.

9. Dezember 2012 Schneemann

Auch heuer wurde der obligate Schneemann gebaut.

Unsere älteste Tochter ist jeweils die treibende Kraft. Der Schnee war jedoch zu trocken. So gab es nur kleine Kugeln. Der Schneemann wurde deshalb gross und hager. Zum Ausgarnieren verwendeten die Kinder Eiszapfen. Und zum Schluss gab es die obligate Foto.

7. Dezember 2012 Milchtank

Seit Anfangs November sind wir auch Besitzer eines Milchtankes.

Unser "Milcher" wollte die Milch nicht mehr einsammeln. Deshalb mussten wir nun einen fahrbaren Milchtank kaufen. Zum Glück haben wir eine Occasion gefunden, die unserer Milchmenge angepasst ist. Fahrbar musste er sein, damit wir mit ihm zur nächsten Sammelstelle fahren können. Wir könnten vermutlich schon Hofabfuhr haben, aber da zahlt man jedesmal Fr. 30.- fürs Abholen. Wenn wir zur nächsten Sammelstelle fahren, teilen sich diese dreissig Franken durch die Anzahl Bauern, die ihre Milch dorthin bringen. Je mehr es pro Stelle sind, je günstiger kommt es für den einzelnen.

3. Dezember 2012 Der Schnee ist gekommen

Fast täglich schneit es.

Und wie ich gestern bei einer geschenkten Bahnfahrt durch die Schweiz gesehen habe, hat auch das Mittelland sein weisses Winterkleid "angezogen". Dort schauen zwar die Grasspitzen noch durch die Decke, aber es hat doch Schnee. Laut Wetterbericht ist es nicht der letzte. Bei uns ist der Heubrig jetzt schon dick verschneit. Und wenn die Sonne an einem schönen Tag am Vormittag darauf scheint, gibt das einen Wiederschein auf die im Schatten gelegene Talseite.

27. November 2012 Allerletztes Mal auf Wasserberg

Vor dem Schnee sind wir nun ein allerletztes Mal bei der Hinderist Hütte.

Denn für die nächsten Tage hat er Schnee angesagt. Wir laden noch ein paar Sachen in den Anhänger oder ins Auto, die besser nicht hier oben überwintern. Danach wenden für dieses Jahr das letzte Mal die Käse, die hier oben bleiben. Auch stapeln und decken wir Holz, das diesen Sommer nicht gespalten wurde. Die ganze Zeit begleitet uns der Nebel, bzw. sind wir in den Wolken. 

26. November 2012 Letzte Weide

Da der Föhn den Regen immer noch zurückhält, können unsere Kühe nochmals auf die "Weide".

Das Gras steht ja wirklich nicht hoch, doch die Kühe finden trotzdem etwas zum "Chärben". Und frische Luft und Bewegung tun ja allemal gut.

25. November 2012 Grosse Wanderung

Da heute durch den Föhn das Wetter Sonnenschein verspricht, machen wir eine Wanderung.

Wir, das sind zwei unserer Kinder, Gerold und ich, fahren mit dem Auto bis zur Strasse, die zum Fedli führt. Dort parkieren wir und wandern zum Fedli. Auf dem Weg dorthin durchschreiten wir das Tunnel, das auch im Film "Der Schwarze Tanner" vorkommt. Vom Fedli wandern wir via Mittlist Weid und Plätsch zum Oberen Gschwänd. Dort essen wir unser Mittagessen aus dem Rucksack. Danach machen wir uns auf den Bergweg Richtung Unter Gschwänd und dann durchs Gross Band wieder zum Fedli und zum Auto zurück.

Vom Gross Band sieht man sehr gut unsere unteren Alpen: das Laueli und die Suteren. Auch die Schwenti liegt im Blickfeld. Es gibt um diese Jahreszeit nur einen Nachteil: das ganze Gebiet gegenüber liegt trotz Sonnenschein im Schatten, denn durch den tiefen Sonnenstand können die Strahlen die Südflanke nicht mehr bescheinen. Wir dagegen wandern fast das ganze Band entlang im Sonnenschein. Vom Fedli haben wir dann wieder einen weitreichenden Blick auf das Dorf und seine Umgebung. 

19. November 2012 Nebelmeer

Das ist etwas Seltenes im Muotathal: das Nebelmeer.

Das Muotathal ist bekannt dafür, dass es wenig und selten Nebel hat. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Heute sind wir zum Laueli gefahren um den Stall zu "erspeeren". Das ist hier im Laueli die letzte Einwinterungsarbeit. Und so kam ich auch zu der seltenen Foto eines Nebelmeeres im Muotathal.

17. November 2012 Gefrorener Flösch

Auf dem Wasserberg steht noch der Bagger.

Den will heute Gerold bis zum Laueli runterholen. Dafür fahre ich ihn auf den Wasserberg. Dabei ist auch unsere zweitälteste Tochter. Der gefrorene Flösch fasziniert sie. Er sieht heuer etwas anders aus. Die meiste Fläche wirkt viel weisser als letztes Jahr. Ich vermute, dass das Wetter beim Gefrieren anders war.

Wir erledigen auch noch allerletzte Arbeiten: Ein kurzes Stück Hag auf dem Wasserberg und im Laueli ablegen; in der Suteren aufräumen, denn Gerold und Melchior haben vor vier Tagen den Holzschopf mit neuem Blech gedeckt; und als Letztes den Hag in der Schwenti ablegen und teilweise zusammennehmen, denn hier rutscht der Schnee weite Strecken über die Strasse.

16. November 2012 Lange Wartezeit

Bedauerlicherweise mussten Sie lange warten, bis ich wieder mal Zeit fand, um das Wochenbuch zu ergänzen.

Dazu habe ich vorhin zwölf Fotos hochgeladen und werde nun ein, zwei Tage auch schildern. Für die anderen werde ich mir morgen oder in den nächsten Tagen die Zeit nehmen. Denn heute Abend muss ich noch an eine Sitzung; und vorher steht noch das Nachtessen auf dem "Programm".

10. November 2012 Kleine Wanderung

Als unsere älteste Tochter im Sommer einmal zu Fuss vom Wasserberg heim marschierte, fand sie den Weg durch die Site hinab nicht.

Sie hat mich dann gefragt, ob ich ihr den Weg nicht einmal zeigen könnte. Heute sind wir deshalb zu einer kleinen Wanderung aufgebrochen. Sie führte uns den alten Viehfahrweg entlang zur Schwenti hoch und weiter den alten Fussweg zur Suteren. Dann zeigte ich ihr den Weg von der Barriere beim Brustgrabenrank zur Sitenhütte und von dort durch den Wald hinunter bis zur Balm beim Plackenboden. Die Foto zeigt Motorsägenkunst am Weg ins Tal.

5. November 2012 Hinderist Hütte einwintern

Viel ist schon getan, doch heute wollen wir die Hütte fertig einwintern.

Der "Schützkännel" ist noch nicht heruntergelassen, die Fenster, die keinen Laden haben, müssen noch mit Plastik und Leisten "geschlossen" werden und noch einige andere Arbeiten sind noch nicht getan. Auch nehmen wir nochmals eine Ladung Käse mit ins Tal. Es ist kalt, und nach einer Weile beginnt es zu schneien. Damit ich die Käse trocken ins Auto laden kann, bastle ich ein kleines Schutzdach. Als wir ins Tal fahren, ist die Strasse auf dem Wasserberg mit Schnee bedeckt.

27. / 28. Oktober 2012 Alpchäsmärcht

Der Schnee ist schon wieder das Thema.

Dieses Jahr war er der grosse Spielverderber am Chäsmärcht. Es kamen viel weniger Besucher. Entsprechend waren auch die Verkäufe kleiner und jetzt habe ich noch von allen Sachen, die ich am Chäsmärcht anbiete. Meistens waren sonst die Mutschlis, der Raclettekäse und die Bratbutter ausverkauft. Einen Vorteil hatte das Ganze schon: Die Besucher konnten ohne Wartezeit jeden Stand besuchen. Der Nachteil ist, dass ich versuchen muss, die Mutschlis und den Raclettekäse und das Fondue usw. anderweitig zu verkaufen. Das ist gar nicht so einfach. Ich hoffe, dass ich eine gute Verkaufsmöglichkeit finde. 

5. Oktober 2012 Schnee bis in die Niederungen

Wie letztes Jahr schneite es auch heuer schon recht früh bis vor unsere "Haustür".

Wir haben auf dem Wasserberg den Schnee schon "erlebt"; trotzdem ist es immer noch etwas Besonderes, wenn es im Herbst das erste Mal auch im Tal schneit: Wenn die grossen Flocken auf die noch grünen Matten fallen und bald auch der Talboden weiss ist. Lange hielt der Schnee nicht. Schon anderntags hatte er sich wieder an die Bergflanken zurückgezogen.

28. September 2012 Wanderung

Schon länger hatte mein Mann geplant, dass unsere Wanderung dieses Jahr auf den Chupferberg führen sollte.

Da heute Freitag das Wetter sehr gut war und für Sonntag der Wetterbericht Regen meldete, machten wir uns kurz entschlossen auf den Weg. Mit der Seilbahn liessen wir uns auf die Glattalp bringen. Danach wanderten wir dem Bergweg entlang Richtung Melchberg und danach der Nase nach zum "Chänzäli" des Chupferberges. Die Aussicht war atemberaubend: von Waldi über das Obere und Untere Bisisthal bis ins Tal hinaus, inklusive der gegenüberliegenden Bergkette und weiteren Berge, die wir sonst nicht sehen. Natürlich schauten wir auch unsere Alpen nun mal von der anderen Talseite genau an. Weiter ging es übers Robutzli zum Geitenberg, und von dort zum Bärensol und dann zum Schwarzenbach hinunter. Nun wanderten wir wieder zur Talstation der Glattalpbahn, um unser Auto "abzuholen".

26. September 2012 "Hag ablegen"

Der Schnee ist wieder geschmolzen und wir erledigen eine Arbeit, die den ganzen Tag zwischen den Melkzeiten einnimmt.

Wir wollen den Hag auf der Gige ablegen. Ein Pensionär, der uns zwischendurch hilft, hat den Hag an den weniger steilen Rainen abgelegt. Wir wollen den Hag vorn oben (Westseite), dann oben und hinten der Gige entlang ablegen. Da ist es oft recht steil. Ein Stück weit rollen wir den Hag auch zusammen und legen ihn an einer geschützten Stelle ab, weil dort der Schnee jeweils zu Tale rutscht und sonst den Draht und die "Stüde" mitreisst. Das Wetter ist etwas "verhangen"; zwischendurch fallen auch einige Tropfen. Dafür sehen wir auch mehr als einmal einen Regenbogen. Soviele Regenbogen wie diesen Sommer habe ich noch nie zwischen Mai und Oktober gesehen.

13. September 2012 Abfahren zur Suteren

Gestern haben wir die Käserei ins Laueli "geplündert".

Und heute ist das Vieh dran. Gut können wir heute abfahren, denn es hat etwa zehn Zentimeter Schnee. Das Timing könnte nicht besser sein. Unsere Kälber schauten am Morgen zwar schon etwas konsterniert drein, weil ihre Weide mit Schnee bedeckt war. Für uns ist es auch nicht alltäglich, besser gesagt alljährlich, dass wir aus dem Schnee ins grüne "Unterland" abfahren. Gut hat unser Sohn frei; so kann er uns beim Zügeln helfen. Bis am Abend wird dann auch die ganze Melkerei wieder am richtigen Ort stehen.

10. September 2012 Silage rechen

Der zweite Schnitt in der Schwenti haben mein Mann und sein Kollege am Freitag und Samstag gemacht.

Mähen kann man dieses steile Stück Wiese mit den Mähmaschinen. Doch gerecht wird vieles immer noch von Hand. Ich kann nicht mehr schreiben "alles". Denn wie auf der Foto ersichtlich, haben zwei verschiedene Maschinen versucht zu "Rechen". Unsere älteste Tochter, die auch geholfen hat, bemerkte dazu, ob da die Maschinenführer ihr Spielzeug mitgebracht hätten. Jedenfalls haben die Maschinen und unser Grossaufgebot an Helfern bewirkt, dass die Schwänti an einem Tag gerecht und die Silage auch heimgefahren werden konnte. Denn das Rechen ist das Eine, das Andere ist, dass das Gerechte auch den Hang hinunter und in den Ladewagen kommt. Alles in allem bleibt trotz Maschinen immer noch viel Handarbeit, bis das gemähte Gras als Siloballen aufgestapelt ist. 

2. September 2012 Erster Schnee

Der erste Schnee "grüsst" uns von der Wasserberg-First.

Deshalb ist es heute morgen recht kühl. Gut ist, dass wir vor drei Tagen mit dem Vieh von der Gige zur Hinderist Hütte abgefahren sind. Es hat in den vergangenen fünf Wochen hier zwar etwas sparsam "gruenet" (neues Gras gewachsen), doch wir hoffen, dass die Tiere trotzdem wie alle Jahre zwei Wochen zu Fressen finden.

23. August 2012 Unwetter
1. Stelle
2. Stelle

Nach einem kräftigen Wolkenbruch wollte ich wieder auf den Wasserberg fahren.

An der ersten Stelle, die bekannt ist, dass hier 'bei viel Wasser in kurzer Zeit' "Material" auf die Strasse geschwemmt wird, konnte ich noch vorbeifahren. Durch das regelmässige "Abäbutzä" kamen nicht so viele Steine herunter. Als ich die Foto gemacht hatte und weiterfuhr, bemerkte ich nach ein paar hundert Metern am rechten Strassenrand ein "Bächlein" braunes Wasser. Das verhiess nichts Gutes: Wo genau hatte es "gesaart" und wieviel? Nach nochmals 50 Metern Fahrt wusste ich es. Da war kein Durchkommen. An einer Stelle, wo sonst bei sehr viel Regen etwas Wasser floss, hatte ein Murgang die Strasse einen halben Meter hoch mit Steinen, kleinen Baumstämmen, Schotter und Erdreich zugedeckt. Zuallererst besichtigte ich den Haufen und sah, dass da nichts zu machen war. Dann rief ich Gerold an, der das Beseitigen des Materials organisieren musste. Dann wartete ich auf ihn. Während dieser Zeit kam von oben her ein Auto. Für dieses war die Weiterfahrt ja auch gesperrt. Die Fahrerin des Autos kannte ich. Sie war bei ihrem Vater im "Dräckloch" zu Besuch gewesen. Nun beschlossen wir, dass sie ihr Auto wendete und ich mit ihr zurück auf den Wasserberg fahren konnte.

Etwa zwei Stunden später war die Strasse geräumt und unser Knecht holte unser Auto zur Alp hoch. Dazu konnte er mit einem Bauern, der seine Kühe jetzt schon abholte, zum Auto hinunter mitfahren.

1. August 2012 Feier

Wie letztes Jahr haben wir heuer wieder auf dem Ave-Maria-Gütsch gefeiert.

Doch da die Kinder letztes Jahr nicht alle bereitgelegten grünen Stauden zum Ave-Maria-Gütsch getragen hatten, waren die Transporte heuer etwas leichter. Da Melchior Ende Juli seine Lehre begonnen hat, hat er einige "Tragen" schon vorher zum Gütsch gebracht. Den restlichen Haufen haben die drei Töchter und sogar Gerold angeschleppt. Im Unterschied zu letztem Jahr machten wir statt Nachtessen ein Pick-Nick auf dem Gütsch. So konnten alle den Sonnenuntergang und den Betruf von Martin miterleben. Weil das meiste auf dem 1.-August-Haufen schon dürr war, war er recht schnell heruntergebrannt. Wir konnten von unserem Standort aus acht Höhenfeuer sehen. Und der grösste Lampion war der Vollmond am sternklaren Himmel. Nach ein paar Zuckerstöcken und Bengal-Zündhölzern machten wir Frauen uns dann einige Zeit nach den Männern auch auf den Heimweg.

28. Juli 2012 Junge Katzen

Auf dem Talbetrieb gibt es nur noch eine Katze, und zwar einen stolzen Kater.

Als nun in der Schule ein Kamerad unseren Melchior fragte, ob wir junge Katzen gebrauchen könnten, sagte er ja. Kurz vor Ferienbeginn brachte der Kollege zwei Kätzchen. Da Verena unsere Hauptbetreuerin unseres Kleingetiers ist widmete sie sich dieser Aufgabe sehr gerne. Doch nach Ferienbeginn war sie nun auf der Alp und die Katzen im Tal. Was nun? Jetzt, da die Kühe auf der Gige sind, besteht keine Gefahr mehr, dass plötzlich ein Kätzchen unter einem Kuhfuss plattgetreten wird. Also zügelten wir die Kätzchen auf die Alp. Sie haben sich gut eingelebt und erkunden jeden Tag die Umgebung.

26. Juli 2012 Auf die Gige fahren

Wieder ist es wieder soweit, dass das Vieh auf die Gige zügelt.

Bei schönstem Sonnenschein durften unsere Kühe und Kälber die steile Alpstrasse hochspazieren. Wie immer bildeten die Kälber die Nachhut. Den Stromwagen hatte Gerold schon vorher rauftransportiert. Am Nachmittag folgte dann das restliche Melkzeug. Und abends kam das erste Mal die Milch durch den Schlauch zur Hinderist Hütte.

15. Juli 2012 Neues Alpkreuz stellen

Wie schon im Januar erwähnt ist das alte Alpkreuz zerbrochen.

Es war ganz morsch und so war es auch nicht verwunderlich, dass es durch Wind und Schnee "gefällt" wurde.

Heute haben wir nun das neue Alpkreuz aufgerichtet. Wir versuchten es zuerst mit der Seilwinde des Mulitransporters hochzuziehen, aber das klappte nicht. Gut hatte Gerold unserem Nachbarälpler gesagt, dass nachmittags um 3 Uhr "Aufrichte" sei. Alle miteinander haben wir dann das Kreuz gestellt. Es war wieder einmal eindrücklich, was viele miteinander erreichen können, wenn sie auf das gleiche Ziel hinarbeiten.

Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie bald in "Bilder & Geschichten".

14. Juli 2012 Sonnenuntergang

Das war ein wahrlich "glühender" Sonnenuntergang.

Ich war mit einer der Töchter unterwegs zum Wasserberg. In der Suteren machten wir halt, weil ich dort etwas vorbeibringen musste. Da erlebten wir diesen rotgoldenen Sonnenuntergang. Auch die Gäste waren am Fotos knipsen. Von der Hinderist Hütte aus gesehen waren die Felsen des Chupferberges tiefrot. So Rot wie wir es selten sehen: Einfach ein Genuss fürs Auge. 

13. Juli 2012 Topas

Vielleicht fragen sich einige wie es heute dem Kälbchen geht, das Isala auf der Weide geboren hat.

Wenn Sie die Foto ansehen können Sie sich vermutlich vorstellen, dass es ihm sehr gut geht. Es heisst Topas und zieht mit den anderen Kälbchen auf der Weide umher. Und manchmal legt es auch einen Sprint hin, der die anderen Kälbchen zum Mitrennen animiert. 

22. Juli 2012 Gang der Dinge

Manchmal geschieht fast wochenweise nichts Aufregendes, und dann könnte ich wieder fast jeden Tag einen Eintrag ins Wochenbuch schreiben.

Jedenfalls habe ich wieder verschiedene Berichte gerüstet, aber die Zeit reicht heute leider nicht, um sie alle auf die Homepage zu bringen. Neu wird auch eine weiter Bildergeschichte sein. Ich hoffe, dass ich sie bald Zeit habe, um sie einzufügen.

6. Juli 2012 Schweine zügeln

Weil heute wieder ein nebliger, eher kühler Tag ist, dürfen die Schweine wieder zu Fuss auf den Wasserberg kommen.

Die Alphilfe und Gerold bringen die Schweine auf "Strassenkurs". Wichtig ist, dass zu Beginn alle Schweine miteinander weggehen. Wenn nur eines in eine andere Richtung geht, kann es sehr schwierig werden, die Schweine auf den richtigen Weg zu bringen. Wenn sie dann mal auf der Strasse sind, gehts problemlos. Natürlich muss mindestens eine Person sie begleiten und ihnen den richtigen Weg weisen. Die Schweine sind langsame Fussgänger. Denn die Nase am Boden riecht viele feine Dinge. Die Kühe haben für den Weg gut eine Stunde gebraucht, die Schweine benötigten zweieinhalb Stunden. Doch alle sind wohlbehalten angekommen. Danach hatten sie kein grosses Bewegungsbedürfnis mehr.

4. Juli 2011 Vieh zügeln

Nach dem Plündern der Käserei vom Vortag folgt nun das Vieh.

Zuerst bin ich zur Hindetist Hütte gefahren und habe den Dampfkessel eingefeuert und das Käsen vorbereitet. Bald folgt Gerold mit der Morgenmilch. Während ich Käse fährt Gerold wieder zum Laueli hinunter. Dort wartet unsere Alphilfe und unser Sohn. Die drei wollen zusammen die Kühe, die Rinder und die elf Kälber zur Hinderist Hütte bringen. Ich bin mit dem Käsen noch nicht ganz fertig, als alle wohlbehalten eintreffen. Die Kälber, die andere Jahre im Laueli immer wieder von der Strasse weggingen, so dass man sie wieder zurücktreiben musste, haben dieses Jahr nichts dergleichen versucht. Also eine einfache "ringe" Auffahrt. Das hat die Begleiter besonders gefreut.

Am Nachmittag wird die "Melkerei" gezügelt: der Stromaggregat / Melkmaschinen-Wagen und all die Dinge, die zum Melken benötigt werden. Dazu gehört auch, dass der Wagen richtig platziert wird und die Vacuumleitung wieder zusammengefügt wird.

3. Juli 2012 Käserei zügeln

Weil das Zügeln der Käserei und des Viehs am gleichen Tag bedeutet, dass noch in alle Nacht eingerichtet und versorgt werden muss, haben wir diese Arbeiten seit ein paar Jahren getrennt.

Meistens zügeln wir die Käserei am ersten Tag und fahren mit der Milch vom Laueli auf den Wasserberg, und richten sie abends dort aus.

Die Foto zeigt, dass das Plündern der Käserei starke Männer braucht. Denn gerade der Dampfkessel ist kein Leichtgewicht. Er macht diese Prozedur nun auch schon mehr als 25 Jahre mit. Letztes Jahr haben wir in überholen lassen, denn einige Hahnen waren undicht. Die Revision hat gezeigt, dass er trotz seiner Jahre noch nicht viel Korrision hat. So hoffe ich, dass er uns noch viele Jahre dienen wird.

Nebst dem Dampfkessel wird natürlich auch das Kessi und alle weiteren Dinge, die ich zum Käsen benötige, gezügelt. Bis zur Melkzeit am Abend sind die meisten Sachen an ihrem Platz und bereit für ihren Einsatz anderntags.

24. Juni 2012 Schneeflecken

Heute haben wir einen kurzen Besuch auf dem Wasserberg gemacht.

Die Wasserberg-First zeigt so viele Schneeflecken, wie ich es schon lange nicht mehr um diese Zeit gesehen habe. Das ist ein gutes Zeichen. Es bedeutet, dass das Gras noch jung ist und deshalb auch "melch". Denn altes Gras "ergibt" nicht mehr so viel Milch. Das wird unser Vieh freuen, wenn wir Anfangs Juli zur Hinderist Hütte hochfahren werden.

17. Juni 2012 Ein Neugeborenes

Das hat es bei uns schon länger nicht mehr gegeben, dass eine Kuh auf der Weide gekalbt hat.

Denn die "Geburtstermine" unserer Kühe legen wir, wenns möglich ist, eher auf den Winter. Doch bei Isala wollte im letzten Sommer trotz den intensiven Bemühungen unseres Stieres die Befruchtung nicht klappen. Im Herbst wurde sie dann doch noch trächtig. Und das Ergebnis fanden wir dann am Nachmittag auf der Weide. Es ist ein Kuhkalb, das wir "nachnehmen" werden, d. h., dass es bei uns aufwachsen darf und nach gut zweieinhalb Jahren selbst Mutter werden wird. Da die Geburtsstelle nahe dem abschüssigen Wald war, mussten wir das Kalb zum Stall hoch bringen. Denn bei seinen Aufstehversuchen und dem nachherigen unsicheren Gehen hätte es sonst den Abhang im Wald hinunterfallen können. Da niemand eine Hand frei hatte zum Fotografieren, hat es von der "Züglätä" kein Bild gegeben. Es hätte wahrlich kein alltägliches gegeben. Da so ein neugeborenes Kalb trotz dem Ablecken der Mutter recht "schliferig" ist, kann man es nicht gut tragen. Deshalb kam die Mistkarre zum Einsatz. Sie wurde gut mit Stroh ausgepolstert, damit das Kalb weich liegt und auch nicht treckig wird. Danach wurden bei der Nabe des Rades beidseits je ein Spannset-Band angebracht, so dass jeweils zwei ungefähr gleichlange Enden vorstanden. An jedem Ende zog nun eine Person: an einem die Alphilfe, an einem unser Sohn, am dritten die Tocher und am vierten ich. An den Holmen war Gerold und unsere Jüngste musste das Kalb "gaumen", das sonst durch seine Bewegungen herausgefallen wäre. So ging es recht "ring" den ansteigenden Hang hinauf. Und die Mutter begleitete ihr Kalb und damit auch uns den ganzen Weg. Danach brachten wir Mutter und Tochter in den Stall, wo sie sich von den "Strapazen" erholen konnten.

13. Juni 2012 Ins Laueli fahren

Und schon ist es wieder Zeit ins Laueli zu plündern.

Das bedeutet jedoch nicht nur die Kühe von der Suteren ins Laueli zu "zügeln", sondern auch, dass der Stall wieder fürs Melken hergerichtet werden muss. Also müssen die im Herbst angebrachten "Speerlig" als erstes entfernt und versorgt werden. Dann werden alle im Stall gewinterten Sachen wieder nach draussen gebracht. Der Leichtbau-Schweinestall, dessen Teile auch im Kuhstall versorgt waren, wird wieder montiert. Der Stromaggregatwagen mit der darin untergebrachten Vacuumpumpe, der inzwischen in der Suteren zusammengepackt wurde, muss richtig positioniert werden, damit der Vacuumleitungs-Anschluss mit der Leitung übereinstimmt. Auch das Melkzeug muss wieder versorgt werden. Bis alle Arbeitsabläufe wie am Schnürchen laufen gehts wahrscheinlich ein paar Tage. Auch fehlen noch die letzten (vergessenen) Dinge. Und morgen werde ich den ersten Alpkäse dieses Sommers machen.

1. Juni 2012 Auffahren

Heute Abend sind wir mit den Kühen und dem Stier in die Suteren gefahren.

Es sind zwar nicht alle Tiere "marschiert". Die älteren und der Stier durften im Anhänger reisen. So hatten wir (ich und drei der Kinder) auch weniger zu tun. Das ganze "Uufaahrä" war wieder von recht ruhigem Gehen und keiner Hetze geprägt: so habe ich es gerne. Nach gut einer Stunde Marschzeit durften die Kühe zehn Minuten weiden. Bei dieser Gelegenheit ist das Foto entstanden. Danach gelangten die Kühe in knapp einer weiteren Stunde zur Suteren. Dort erlabten sie sich natürlich am guten Gras. Als wir Menschen alles fürs morgentliche Melken  eingerichtet hatten überliessen wir die Kühe ihrem Rhythmus aus Fressen, Wiederkäuen und Ruhen.

27. Mai 2012 Wanderung auf den Wasserberg

Pfingsten. Jetzt stimmte das Wetter und der Terminkalender zeigte auch nichts anderes.

So machten wir uns auf zu unserem bald alljährlichen Ausflug auf den Wasserberg zu den Käsen. Natürlich schauen wir auch ob die Gebäude gut gewintert haben und wieviel Schnee es noch hat. Ich hatte zwar Schneeschuhe besorgt, doch wir brauchten sie nicht. Denn der Schnee war hartgepresst und gefroren mit einer kleinen Sulzschicht darauf. Bis zum Lauelisboden konnten wir mit dem Auto fahren. Von dort ging es dem Bergweg entlang zuerst über "aperen" Boden und danach auch über Schneefelder dem Wasserberg zu. In knapp einer Stunde erreichten wir Älteren die "Hinderist Hütte". Melchior war natürlich viel schneller dort. Nach einer kurzen Aufnahme der Schäden (Mastkalberstall drei Blechtafeln weg, Käsereidach Firstblech halb weggeweht und noch ein paar kleinere Schäden) assen wir zu Mittag und machten uns danach an die Arbeit. Gerold wendete die Käse und Melchior und ich flickten notdürftig die Dächer. Nachher gelangten wir über Dreckloch, Äbnenmatt, Chalberloch und Wegscheide wieder zu unserem Auto. 

25. Mai 2012 Gras fischen

Heute sagte Gerold zu mir, dass ich ihm helfen soll, Gras zu fischen.

Gras fischen? Das hatte ich bis jetzt nicht getan. Ich muss auch anfügen, dass wir sonst im Frühjahr diesen "Plätz" beweidet haben und nicht gemäht. Heuer wollte Gerold jedoch die schon recht grossen Blacken wegmähen, da sie sonst zu sehr überhand nehmen. Als ich auf dem Feld ankam war ich überrascht wie gross der "See" war. Dass es bei der Strasse Wasser herausdrückt hatte er mir erzählt, dass es jedoch soviel war, hatte ich mir nicht vorgestellt. Also mussten wir die nassen Stellen ausrechen und auch das im Wasser liegende Gras herausfischen, damit es trockenen konnte.

(mehr zum Thema "Wiswasser" in 'Bildergeschichten')

17. Mai 2012 Schnee zum Zweiten

Die Nachwirkungen der Eisheiligen sind in der Suteren nicht zu übersehen.

Heute habe ich die Suterenhütte fertig geputzt für unsere ersten Gäste.Zuerst hatte ich Bedenken, dass ich wegen dem Schnee nicht zur Hütte gelangen könnte. Der Schnee auf der Strasse war dann jedoch das kleinere Problem (dank Allrad). Aber die schon laubtragenden jungen Bäume und Sträucher, die unter der Scheelast über die Strasse hingen, machten die Fahrt etwas umständlicher. Je nachdem musste man den Bäumen etwas ausweichen und das Auto fuhr mehr als einmal durch einen Blättervorhang. Wenn dann der Schnee geschmolzen ist, richten sich die Bäume und Sträucher wieder auf und es ist wie wenn nichts gewesen wäre.

14. Mai 2012 Schnee zum Ersten

Damit in der Schwenti Mist ausgebracht werden kann, muss zuerst die Strasse frei sein.

Diesen Winter hat es hier im Tal doch wieder einmal viel Schnee gegeben. Der Nachteil ist, dass dadurch zum Teil die Strassen auf die Alpen noch lange durch Schnee gesperrt sind. So auch die Strasse zu unseren Alpen. Damit in der schneefreien Schwenti der Mist "aagleit" werden kann, mussten wir die Strasse räumen. Die Foto ist in dem Tobel aufgenommen, wo noch am meisten Schnee liegt. Als Melchior mit dem Bagger den Schnee wegschaufelte, konnte er an der höchsten Stelle gerade noch mit der Schaufel auf den Schnee klopfen. Jetzt ist schon wieder eine Menge geschmolzen, aber er wird uns an dieser Stelle noch lange grüssen.

30. April 2012 Raus

Jetzt grünen die Wiesen.

Und sie überziehen sich mit einem unübersehbaren Gelbton. Der Föhn, der seit letztem Mittwoch mehr oder weniger stark weht, hat die Wärme gebracht, die nun das Laub der Bäume und die Gräser zum spriesen bringt. Der Gelbton stammt natürlich von den "Sonnenwirbeln" (Löwenzahn). Unsere Kühe und Kälber können nun wieder täglich auf die Weide. Und der Geschmack der Milch hat sich entsprechend verändert.

Ob auf der Alpstrasse noch sehr viel Schnee liegt, werden wir vermutlich morgen erkunden. Gestern hat der Wind noch zu stark geweht. Wir wollten unser Leben lieber nicht durch umfallende Bäume riskieren. 

12. April 2012 Doch wieder Schnee / Osternestsuchen

Ostern und auch letzte Nacht hat es wieder geschneit.

An Ostern fielen am Vormittag richtig grosse Flocken und es schneite den ganzen Tag. Heute Morgen hatte es etwa auf 1000 m heruntergeschneit. Eigentlich sollte jetzt ein Osterschneefoto rechts sein. Aber ich fand einfach nicht die Zeit, um eins zu knipsen. Denn zuerst waren unsere Kinder am Osternestsuchen, dann half ich Gerold im Stall fertigmachen und anschliessend waren wir zum Mittagessen eingeladen.

Den Brauch des Osternestsuchens kannte ich von zu Hause nicht. Bei uns "schleuckte" der Osterhase einfach auf den Tisch. Hier jedoch kennt man ihn. Vor zwei Jahren jedoch fand unsere Jüngste ihr Nest einfach und einfach nicht. Die Sucherei verleidete ihr und sie wünschte sich für nächstes Jahr (also letztes Jahr) eine Schnitzeljagd. Letztes Jahr suchten dann die drei Älteren ihr Nest und die Jüngste hatte ihre Schnitzeljagd. Bei den Älteren fand dann die Eine ihr Nest viel zu schnell, dafür verzweifelte die Andere fast bei der Suche. Das Resultat war, dass alle sich für dieses Jahr eine Schnitzeljagd wünschten. Denn die Aufgaben, die ich der Jüngsten gestellt hatte, gefielen den anderen auch. Also fand heuer am Küchentisch ein Aufgabenlösen statt, wenn dazu nicht andere Hilfsmittel nötig waren. Für eine Tochter war es ein Wettstreit, für die anderen war es mehr ein Plausch. Jedenfalls fanden alle ihr Nest.

2. April 2012 Erstes "Weiden"

Gras zum richtig Weiden hat es noch nicht.

Aber unsere Kühe fressen trotzdem wie Weltmeister. Ich habe das Gefühl, dass sie den Aufenthalt auf der Weide geniessen und soviel Grün fressen wie es geht. Wenn es auch noch wenig zum Fressen gibt, ist scheinbar mehr da als wir gedacht haben. Denn abends beim Hirten haben die Kühe schneller genug als erwartet.

27. März 2012 Suteren

Heute wollte jemand unbedingt die Suterenhütte besichtigen.

Eventuell werden im Sommer da Filmaufnahmen gemacht. Deshalb mietete ich zwei Paar Schneeschuhe und am Nachmittag ging es los. Im Bisisthal ist schon noch viel mehr Winter als im Muotathal. Den ganzen Weg mussten wir immer wieder über Schneerutschungen hinweg"laufen" (eher fast klettern) und die Strasse ist hagtief bis mehrere Meter unter dem Schnee. Die "Matten" in der Suteren sind so schön glatt! Wenn sie es im Sommer auch wären, würden wir wahrscheinlich weiterherum heuen.

Die Foto habe ich von der Hütte weg Richtung "Bergli" (unseren Heublätz) gemacht. Vom Bewirtschaftungsweg sieht man einzig zwei "Hagstüde", die am äusseren Rand stehen, sonst nichts.

20. März 2012 Frühling

Jetzt, da die Temperaturen tagsüber in den zweistelligen Bereich steigen, ist der Frühling nicht mehr zu bremsen.

Dem Schnee konnte man beim Schmelzen fast zusehen. Im Gärtchen vor dem Haus ist er so schnell verschwunden, dass ich plötzlich feststellte, dass da gar kein Schnee mehr war. Und ein paar Tage vorher hat man vom Erdboden noch fast nichts gesehen. Dafür haben die Frühlingsblumen im Eilzugstempo geblüht. Kaum sind die Schneeglöckchen da, folgen die Märzenbecher, dann die Krokusse, die Christrosen, die Irisse und jetzt sind bereits die Narzissen da. Im gleichen Tempo sind die Blüten auch wieder verblüht. Es kommt mir fast vor wie im Zeitraffer. 

2. März 2012 Spielen

Wenn es meinem Sohn langweilig ist, kann es vorkommen, dass er die Fotokamera nimmt und herumexperimentiert.

Dann können beim Ausprobieren der verschiedenen Objektive schon solche Fotos entstehen wie das rechts. Mir gefällts. Und in der Reihe der Schnee- und Eisfotos ist es ein willkommener Farbtupfer.

20. Februar 2012 Weiss ist die Welt

Auf den Bäumen ist eine feine Schicht Schnee kleben geblieben.

Deshalb sieht alles wie fein überzuckert aus. Und jetzt im Sonnenschein glitzert die Schneedecke, wie wenn tausend und abertausend Diamanten darauf lägen. Einfach schön!

16. Februar 2012 Wieder Schnee

Heute staunten die Kühe ob dem vielen Neuschnee.

Nach einer längeren Schönwetterperiode mit schon erwähnter Kälte hat es etwa 40 cm geschneit. Als unsere Kühe zu ihrem Vormittagsspaziergang raus konnten, war die Fläche hinter dem Stall wieder einmal makellos weiss und unberührt. Aber natürlich blieb das nicht lange so. Dafür hatten die Kühe dann beim Hereinkommen saubere Klauen.

30. März 2012 Pause

Es gab im Wochenbuch wieder mal eine lange Pause.

Doch jetzt will ich die "Pause füllen".

13. Februar 2012 Grosse Kälte

Die Kälte hat alles im Griff.

Nicht nur das Wasser im und am Brunnen, auch das Wasser in der Natur und in den Leitungen, die der Kälte ausgesetzt sind. Viele Bauern haben zum Teil Probleme in den Ställen, weil ihnen das Wasser eingefroren ist. Bei uns wäre es fast auch passiert, doch mein Mann merke noch während dem Melken, dass nicht mehr alle Kühe Wasser aus der Selbsttränke trinken konnten. Gleich nach dem Melken hat er dann die Leitung aufgetaut. Und jetzt lässt er wenig Wasser stets druchlaufen, damit sie nicht mehr einfriert.

Auf dem Brunnentrog bildet sich jeweils über die halbe Wasserfläche eine mehr oder weniger dicke Eisschicht. Da wir aus dem Brunnen auch wieder Wasser schöpfen, geht sie dann wieder kaputt.

Seit bald zehn Tagen ist das Thermometer nachts nicht mehr über den zweistelligen Wert unter Null geklettert. Untertags war der höchste Messwert bei ca. - 4.5 °C. Diese Temperaturen sieht man auch dem "Heubrig" an. Überall wo untertags ein wenig Wasser läuft, erstarrt es nachts zu Eis. So hat es an vielen Stellen gefrorene Eisfälle. Das erleben wir nicht alle Winter.

16. Januar 2012 Hinderist Hütte im Tiefschnee

Heute ist Gerold nach den Käsen schauen gegangen.

Mit den Tourenski ist er am späteren Vormittag aufgebrochen. Er hat auf seinem Weg zur Hinderist Hütte alle andern Hütten besucht. Die Suteren war noch nicht so stark eingeschneit und es war alles in Ordnung. Im Laueli traf er schon mehr Schnee an; auch hier war alles in Ordnung. Nach ca. drei Stunden erreichte er die Hinderist Hütte. Hier war das Dach des Brennholzes unter dem Schnee verschwunden und das Alpkreuz stand nicht mehr. Und als er in den Käsekeller wollte, musst er zuerst Schneeschaufeln. Die Käse waren jedoch alle "guet zwäg".   Im Gegensatz zum Aufstieg brauchte er für die Abfahrt danach nur etwa 20 Minuten.

Auf der Foto sieht man einen Teil der gleichen Wand die als Teil-Hintergrund auf der Foto "Wir über uns" zu sehen ist. 

13. Januar 2012 Winter

Der Winter ist nun schon eine Weile bei uns zu Gast.

Hier im Muotathal haben wir sogar eine weisse Weihnacht gehabt. Wenn ich mal nach Schwyz fahre und den grünen Talboden sehe, ist dies für mich ungewohnt.

Sonst geht hier das Leben seinen gewohnten Gang. Die Buchhaltung will beendet werden und die vom Sommer liegengebliebenen Arbeiten sind noch nicht alle erledigt. Es kommen die ersten Anfragen für das Mieten der Alphütten Laueli und Suteren und die Homepage möchte auch hier und dort ein neues Bild oder einen besseren Text. Bei den Bildern & Geschichten gibt es jetzt ein paar neue Fotos. Ich hätte nicht gedacht, dass ich auf dem Wasserberg solche wunderschönen Bilder knipsen kann. Die Natur ist sehr vielfältig und überraschend und wunderbar!

Alpkäserei Wasserberg

Familie Gerold & Käthy Gwerder
Starzlen
6436 Muotathal

T: 041 830 13 05
M: 079 247 70 13

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