Wochenbuch.
Bilder & Geschichten.
Muotathaler Dialekt.
Alpkäserei Wasserberg
Familie
Gerold und Käthy Gwerder
Starzlen
6436 Muotathal
Tel. 041 830 13 05
Mob. 079 247 70 13
Muotathaler Dialekt
Nachfolgend sind einige Muotathaler Wörter erklärt, die vor allem mit der Arbeit und dem Leben auf der Alp zu tun haben. Die Erklärungen sind dem Buch „flätt – hüntsch – sauft“ von Alois Gwerder, herausgegeben im Triner Verlag Schwyz, entnommen.
Übrigens: wir sagen unserem Tal nicht Muotathal sondern „Muätithal“.
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Ambäck |
Holz-Amboss, Hau-Klotz darauf wird das Feuerholz kleingehackt |
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Blächä |
Filtertuch zum Käsen |
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Brüüsch |
Alpen-Heidekraut, Erika |
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Chääs-cheerä |
die Käse pflegen |
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Chääslaad |
früher: behauener Stein als Käsepresse, heute: der Platz, worauf die gefüllten Käseformen stehen, meist aus Chromstahl, seltener aus Kunststoff |
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Chessi |
grosser Kessel (zum Käsen) |
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Chuuscht |
Kunst, gemauerter (=künstlicher) Kochherd |
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däuä |
wiederkäuen |
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Faarä |
Farn; wird im Herbst, wenn er braun geworden ist, zum Einstreuen des Viehlägers gemäht und eingebracht |
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faarä |
fahren, alte Bedeutung und im Bauernstand noch verbreitet: mit Vieh fahren (=führen), zum Markt, vor allem aber auf die Alpen |
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Gadä |
Gaden = bei uns Stall |
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Horä |
Horn, Hörner Tierhorn |
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mälchä |
melken |
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Milchbetti |
Laufbett für Milchkühlung |
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Muttä |
flaches Holzgefäss für Milch, heute manchmal aus Metall |
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Napf |
rundes flaches Gefäss (Rahmsammler) |
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Niidlä |
Nidel (Rahm, Sahne) |
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Nischtärä |
Nister (Schlafraum, Pritsche in Alphütten) |
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plündärä |
plündern: bei uns immer noch = mit dem Hausrat umziehen |
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reichä |
„Gang reich g’Chüä!“ Die Kühe zusammentreiben und zum Stall bringen (fürs Melken). |
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Siänä |
Holztrichter als Milchsieb und als Lautsprecher beim Betruf (Milchsieb heute meistens aus Metall) |
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Siirtä |
Sirte, Käsemilch anderswo Molke genannt |
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triibä |
treiben |
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uuslöösä |
ausschütten; Schuld ablösen |
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Vee |
Vieh |


